Ayurveda mit Yoga und CQM Coaching – eine Reise der besonderen Art in Indien

Birgitta Kürtös / Ayurveda, Coaching, Reise, Yoga / / 0 Kommentare
Ayurveda mit Yoga und CQM Coaching – eine Reise der besonderen Art in Indien

Das Ayurveda Resort Bethsaida Hermitage in Kerala ist ein klei­nes Juwel am Arabischen Meer. Hier ver­brach­te unse­re klei­ne Reisegruppe vom 10. bis 23. April 2016 zwei para­die­si­sche Wochen.

Wir konn­ten es kaum erwar­ten, dass viel zu kal­te und nas­se Wetter Deutschlands hin­ter uns zu las­sen, um end­lich Sonne zu tan­ken. Die Fahrt zum Flughafen Frankfurt, das Einchecken, Fliegen, Zwischenlanden in Dubai, war gemüt­lich und ent­spannt. Als wir am dar­auf­fol­gen­den Morgen im Resort anka­men, ging bereits die Sonne auf. Neben einem herr­li­chen Sonnenaufgang erwar­te­te uns auch das mor­gend­li­che Schauspiel der Fischer, die sich am Strand ver­sam­mel­ten, um die Fischerboote mit den schwe­ren Netzen an Land zu brin­gen.

Die nächs­ten drei Tage genos­sen wir aus­gie­big das Ankommen und Abschalten. Nach einer herz­li­chen Begrüßung und dem Einführungsgespräch durch die Ayurvedaärztin wur­de ein indi­vi­du­el­ler Kurplan für jede von uns erstellt. Das Ziel war unse­re Doshas wie­der aus­zu­glei­chen und zu har­mo­ni­sie­ren. Nach ayur­ve­di­schem Verständnis ist die Disbalance der Doshas einer der Hauptgründe über­haupt gestresst und krank zu sein.

Anschließend nah­men uns unse­re Therapeutinnen buch­stäb­lich an der Hand und ver­wöhn­ten uns wäh­rend unse­res gesam­ten Aufenthaltes vom ers­ten bis zum letz­ten Tag mit wohl­tu­en­den, ayur­ve­di­schen Massagen. Diese wur­den meist vier­hän­dig und syn­chron aus­ge­führt, was den Entspannungseffekt noch erhöh­te. Heiße Öle, ayur­ve­di­sche Heilkräuter, Milch- und Reisstempel, dazu Gesichtspackungen, Kräuterwickel und Stirngüsse stan­den abwech­selnd auf dem Tagesplan.

Der Verjüngungs- und Regenerationsprozess hat­te begon­nen. Innerhalb von nur drei Tagen hat­ten wir den kom­plet­ten Stress, das schlech­te Wetter und die ers­ten Wehwehchen hin­ter uns gelas­sen. Jetzt waren wir bereit uns auch außer­halb des Resorts auf Indien und sei­ne Vielfalt ein­zu­las­sen. Besichtigungen von Tempeln, Bazaren, Gewürzläden nebst einer Klangschalenvorführung ver­zau­ber­ten unse­re Sinne. Es war immer leben­dig, manch­mal laut, oft duf­tend und immer lus­tig. Ein Glücksfall war unser TukTuk – Fahrer Biju, den wir gleich bei unse­rer ers­ten Ausfahrt ken­nen­lern­ten. Er beglei­te­te uns auf allen Ausflügen und schenk­te uns herz­li­che Erinnerungen. Nachdem wir am letz­ten Tag bei sei­ner Familie zum Chai-Trinken ein­ge­la­den waren, ver­ab­schie­de­ten wir uns wie alte Freunde.

Neben die­sen zau­ber­haf­ten Ausflügen, ayur­ve­di­schen Anwendungen, lecke­rem Essen, Yoga und Abhängen auf der Liege, führ­te auch unser mor­gend­li­ches Ritual einer gemein­sa­men Meditation, zu tief­grei­fen­der Erholung und Zufriedenheit.

Jeden Morgen nach Yoga und einer ers­ten Tasse Tee setz­ten wir uns 30 min in die klei­ne Kapelle mit­ten im Resort. Das emp­fan­den wir so kraft­voll, ener­ge­ti­sie­rend und zutiefst ent­span­nend, dass wir die­se Meditation auf­ge­zeich­net haben. Jetzt kön­nen wir uns – wann immer und wo immer – direkt an die­sen magi­schen Ort bea­men, um Kraft, Ruhe und Energie zu tan­ken.

Auch die bewuss­te Auseinandersetzung mit den eige­nen Themen, Blockaden und Energieräubern, führ­te zu einer sicht­ba­ren Veränderung. Das Betrachten und Differenzieren des eige­nen Denkens und Verhaltens ermög­lich­te uns neue Blickwinkel ein­zu­neh­men und erwei­ter­te unse­re Handlungsstrategien.

Wie zur Bestätigung, erreich­ten uns Nachrichten von daheim, dass die Ehemänner unse­rer Freundinnen sie umge­hend zu uns in die Ayurvedakur schi­cken woll­ten, nach­dem sie unse­re ent­spann­ten und glück­li­chen Gesichter gese­hen hat­ten.

„Happy wife, means hap­py life“ phi­lo­so­phier­te einst ein klu­ger und wei­ser Mann

Zusammenfassen las­sen sich die­se bei­den Wochen in etwa so: jede von uns fühlt sich auf ganz tie­fe, per­sön­li­che Weise berührt, erfrischt und rege­ne­riert. Die Kunst der Einfachheit, ver­bun­den mit hoher Effizienz ver­zückt regel­recht. Das Wissen so beschenkt wor­den zu sein, erfüllt uns mit Dankbarkeit und dem Bedürfnis eini­ge der Rituale zuhau­se wei­ter­zu­füh­ren. Und die Frage nach dem nächs­ten Mal stellt sich gar nicht. Das ist schon beschlos­sen! Die Kunst der Einfachheit, ver­bun­den mit hoher Effizienz ver­setzt mich immer wie­der in Erstaunen.

Herzlichst
Birgitta Sherina Kürtös